Am 17. April wurde der Sonntagsgottesdienst in der Wicherngemeinde von Sechstklässlern und Religionslehrern des IKG gestaltet. Auge und Ohr, Gefühl und Verstand kamen voll auf ihre Kosten – ein rundum gelungener Gottesdienst, der den Durchführenden und den Besuchern viel Freude machte und österliche Denkanstöße vermittelte.
Wie die Religiöse Nacht, auf deren Musik-, Theater- und Bildworkshops der Gottesdienst aufbaute, stand dieser unter dem Motto „Kriechst du noch oder fliegst / lebst du schon?“ Die von der Rehmer Schülerband „The Riemes“ begleiteten Lieder, die die Teilnehmer des Musikworkshops mit passenden Bewegungen gestalteten, brachten die Gemeinde in Schwung. Nach biblischen Lesungen zum Thema (Psalm 139 und 1. Korintherbrief 15,35-49) wurde durch die Teilnehmer des Theaterworkshops der Dialog einiger Engerlinge präsentiert, die sich darüber austauschen, ob der Sinn des Lebens im Fressen von Dreck liege oder ob es eine wunderbare höhere „Luftwelt“ mit grünen, saftigen Pflanzen gebe, in die man nach einem Stadium des Sterbens hineingelange. Ein ausschlüpfender Maikäfer untermauerte schließlich die Hoffnung, dass mit dem vermeintlichen Tod – dem Verpuppen – nicht alles aus sei, sondern eine neue, herrliche Wirklichkeit beginne.
In ihrer an diese Szene anknüpfenden Predigt entfaltete unsere Schulpfarrerin, Frau Südhölter-Karottki, was ‚Auferstehungsglaube‘ ist und welche Konsequenzen er haben kann. Der Glaube an die Auferstehung Jesu Christi kann sich nicht auf Beweise stützen. Er ist vielmehr seit 2000 Jahren die feste Glaubenszuversicht, dass die Schrecknisse und der Tod, denen wir in unserer Welt reichlich begegnen, nicht das letzte Wort haben. Christen, die in dieser österlichen Hoffnung leben, brauchen angesichts von persönlichen Niederlagen, von Krieg und von Terror in der Welt nicht zu resignieren, sondern sie gewinnen aus Jesu Auferweckung Trost, Kraft und Mut für die Gestaltung ihres Lebens und unserer Welt. Diese Eindrücke fanden sich auch in Bildern aus dem Zyklus „Leben – Tod – Auferstehung“ wieder, die im Mal-Workshop der Reli-Nacht entstanden waren und während der Predigt gezeigt wurden.
Auch die anspruchsvolle Orgelmusik des Wichern-Organisten Uwe Thies, traditionelle Kirchenlieder und Elemente der gewohnten Liturgie fanden im Gottesdienst ihren Platz. So verband der Gottesdienst in gelungener Weise Jung und Alt und fand bei Besuchern aller Altersgruppen großen Zuspruch.
Das professionell arbeitende Technik-Team der Wicherngemeinde präsentierte mit hoher Präzision Texte und Bilder auf einer großen Leinwand und sorgte für eine optimale Abmischung des Tons der Band, der Sänger und der einzelnen Sprecher. Herzlich danken wir Herrn Marco Pönnighaus, Chris, Kilian, Niklas und weiteren jungen Technikern für ihr großes, sehr zeitaufwändiges Engagement!

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