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Unsere Schule

Sextanerfest

Die Fünftklässler unserer Schule bereiten zum Ende des Schuljahres ein Fest vor, zu dem sie einerseits ihre Familien sowie anderseits auch die neuen Fünftklässler mit ihren Eltern einladen.

Das Programm des Sextanerfestes variiert von Jahr zu Jahr sehr stark, neben kleinen Aufführungen gibt es meistens ein kleines Jahrmarktprogramm, bei dem auch für das leibliche Wohl gesorgt wird.

Die jeweiligen Termine des Sextanerfestes und weitere Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Über den Begriff "Sextaner"

Vielerorts bezeichnete man früher an einem Gymnasium die Schüler der untersten Klasse als Sextaner (Schüler der sechsten Klasse) und die Abiturienten als Oberprimaner (Schüler der oberen ersten Klasse). An unserer Schule gab es diese Bezeichnungen bis vor ca. 15 Jahren, so entstand der Name „Sextanerfest“.

Einblicke

Seit vielen Jahren gibt das IKG halbjährlich die Schulzeitung "Einblicke" heraus, die, wie der Name sagt, Außenstehenden tiefere Einblicke in unser Schulleben ermöglichen soll.

Die letzte Einblicke-Ausgabe erschien am 1. Juni 2015.

Ausgaben zum Download

Juni 2015

 

 

Dezember 2014

 

 

Juni 2014

 

 

Dezember 2013

 

 

Juni 2013

 

 Dezember 2012

 

 

Juni 2012

 

Dezember 2011

 

Juni 2011

 

Dezember 2010

 

 

 

 

Schüleraustausche

Am Immanuel-Kant-Gymnasium legen wir großen Wert auf unsere internationalen Kontakte. Wir fördern die Begegnungen einzelner Schülerinnen oder Schüler mit Gästen und Gastgebern aus der ganzen Welt. Einzelne Austauschbegegnungen haben in der Vergangenheit mit Schülerinnen und Schülern aus den USA, aus Brasilien, Argentinien, Australien, Großbritannien, der Schweiz und Frankreich stattgefunden. Wir beurlauben unsere Schülerinnen und Schüler für den Auslandsaufenthalt, der zwischen drei Wochen und einem Jahr liegen kann, und freuen uns, wenn ihre Partnerinnen für einen entsprechenden Zeitraum unsere Schule besuchen.

Wir veranstalten mit unseren Partnerschulen jährlich oder zweijährlich einen Besuch unserer Schülerinnen und Schüler in Gastfamilien dort und eine Gegenbesuch bei uns. Auch hier wohnen die Gäste in Gastfamilien. Neben dem Unterrichtsbesuch und dem Kennenlernen der jeweiligen Schule lernen die Austauschpartner typische Kulturgüter des Gastlandes kennen.

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis Q1. Da es fast immer mehr Interessierte als Teilnehmerplätze gibt, greifen wir auf Auswahlverfahren zurück. Nähere Einzelheiten teilen die Verantwortlichen mit.

Frankreich

Schüleraustausch mit Avranches

Manchmal weiß man schon gar nicht mehr, wie es angefangen hat. Fast 20 Jahre ist es her. Die Fachschaft Französisch suchte verzweifelt nach einer frz. Austauschschule. Man hatte den Eindruck, dass alle Schulen schon vergeben waren. Die frz. Partnerstadt Bad Oeynhausens, Fismes, verfügte leider über kein Lycée, das Collège hatte schon einen Austausch mit der Realschule Bad Oeynhausens. Man kann sagen, dass wir, die Französischlehrer, kaum noch Hoffnung hatten, einen Austausch mit einer frz. Schule organisieren zu können.


Doch wie so oft, Zufälle wie private Kontakte von Schülereltern ließen uns an eine Adresse in Frankreich kommen. Der damalige Schulleiter Herr Krutemeier packte die Sache beim Schopfe, machte sie zur "Chefsache" - und siehe da: Wir hatten eine Schule für uns gewonnen.


Avranches - eine wunderschöne Stadt, ganz nahe an der Ärmelkanalküste, unweit des berühmten Mont Saint Michel. Ein Collège (Sekundarstufe I) und ein Lycée (Sek II) in katholischer Trägerschaft, "Notre Dame de la Providence" hatten ein großes Interesse an einem Austausch mit uns. Die Eindrücke unseres ersten Besuches waren sehr ermutigend: das Engagement und die Freundlichkeit unserer frz. Partner waren überwältigend.

      

Über 20 Jahre Partnerschaft mit unserer französischen Schule, das belegt, wie wichtig uns dieser Austausch ist und wie gut unsere Beziehungen zu dieser Schule sind.

Nicht, dass es nie Schwierigkeiten in der Organisation gab, wo doch die Partnerschule deutlich kleiner als die unsrige ist und in Frankreich die Bereitschaft der Schüler Deutsch zu lernen ein wenig nachgelassen hat. (Wir werden eines Tages vor dem gleichen Problem stehen, wenn aus unerfindlichen Gründen der französischen Sprache durch Italienisch oder Spanisch eine Konkurrenz erwächst.) Aber der französischen Seite ist es gelungen, den Austausch im Zweijahresrhythmus mit einer großen Schülergruppe zu stabilisieren.

Der Name der Schule hat sich geändert. Früher der einfache aber bezeichnende Name „L’Institut Notre Dame“ (man merkt es gleich: eine katholische Schule, die ein Collège (≈Sek I) und ein Lycée (≈Sek II) beherbergte), heute die klingende Bezeichnung „Lycée Notre Dame de la Providence“, weil es aus zwei katholischen Sek II Schulen, die eine eher auf ein „technisches“ Abitur, die andere auf ein allgemeines Abitur spezialisiert, hervorgegangen ist, nämlich aus dem „LTP La Providence“ und dem „Institut Notre Dame“.

Der LNDP liegt in Avranches einer hübschen Kleinstadt in der Normandie am Ärmelkanal, unweit der Bretagne. Mit seinen ca. 28.500 Einwohnern scheint sie recht groß zu sein (fast wie Bad Oeynhausen), die Stadt selbst (ohne die umliegenden Dörfer) beherbergt aber nur ca. 8.500 Einwohner. Ein Blick auf die „Geschichtsseite“ der Stadt Avranches vermittelt einen Eindruck von der recht bewegten Vergangenheit der Stadt.
Man kann die französischen Schüler wirklich beneiden, haben sie doch von einigen Klassenzimmern aus einen wunderschönen Blick auf die Bucht und auf den „Mont Saint Michel“.

Über 20 Jahre Austausch mit Avranches – wir danken unseren französischen Partnern für ihr Engagement, denn ohne ihre Bereitschaft, Zeit und Mühe in unser gemeinsames Projekt zu investieren, könnten wir nicht alle 2 Jahre nach Avranches fahren um unser Französisch zu testen und am Leben in Avranches teilzuhaben.

Schweiz

Schüleraustausch mit Genf

Alljährlich haben wir die Gelegenheit, Schüler des Jahrgangs 9 mit unserer Partnerschule in Genf (französischsprachige Schweiz) auszutauschen. Der Kontakt über Briefe, Telefon und Internet beginnt Ende der Klasse 8, wenn man zu den Glücklichen gehört, die ausgelost wurden.

Im Herbst fahren wir dann für eine Woche nach Genf zu unseren französischsprachigen Austauschpartnern. Zusätzlich zu den vielen sprachlichen und kulturellen Erfahrungen, die wir dort machen, garantiert die Stadt ein interessantes Programm, wie den Besuch bei den Vereinten Nationen und des Museums des Internationalen Roten Kreuzes.

    Genf3           Genf2

 

Ein halbes Jahr später folgt der Gegenbesuch der Schweizer. Viele Freundschaften werden vertieft und weitere Besuche sind nach einem tränenreichen Abschied ja nicht ausgeschlossen!

Alors: Au revoir!"

Bildergalerie Genf

USA

Schüleraustausch mit Tennessee

Neben den Schüleraustauschen im europäischen Ausland ist das Immanuel-Kant-Gymnasium stolz auf seinen seit 2011 bestehenden Austausch mit zwei High Schools im US-Staat Tennessee. Seit drei Jahren nehmen Frau Siekmann, Herr Kühr und eine 14köpfige Schülergruppe der Jahrgangsstufe 10 die lange Reise ins entfernte Amerika auf sich und - wie die heimkehrenden Schülerinnen und Schüler (im Folgenden nur Schüler genannt) jedes Jahr einstimmig bestätigen – es lohnt sich!



Während die deutschen Schüler aus den Medien oder aus dem Urlaub eher amerikanische Großstädte mit ihren touristischen Attraktionen kennen, erleben sie während des Schüleraustausches in Gastfamilien das typisch amerikanische Leben in einer kleinen Südstaatenstadt.

Begonnen hat der Austausch 2011 mit der Greeneville High School, die von ca. 850 Schülern der Jahrgangsstufen 9 bis 12 besucht wird. Die historische Stadt Greeneville war die Heimat des 17. US Präsidenten Andrew Johnson (1808-1875) und ist mit ca. 15.000 Einwohnern eine kleine beschauliche Stadt am Fuße der Appalachen.

Seit 2013 beteiligt sich nun auch die ca. 50 km entfernte Morristown-Hamblen High School East am Schüleraustausch. Die recht große Schule wird von insgesamt ca. 1.500 Schülern besucht. Auch die Stadt selbst ist mit knapp 30.000 Einwohnern erheblich größer als Greeneville. Beide Austauschstädte sind dennoch Kleinstädte, die jedoch durch ihre geographische Lage am Fuße des Appalachen-Gebirges landschaftlich sehr attraktiv sind.

An beiden Schulen haben die deutschen Schüler die Chance, den amerikanischen Schulalltag und das für deutsche Schüler attraktive Schulleben kennen zu lernen. Unbekannte Fächer wie z.B. Criminal Justice, Personal Accounts oder Psychology; Sportwettkämpfe der Schulteams in Sportarten wie z.B. American Football, Baseball oder Basketball und das tägliche Mittagessen in einer großen Schulkantine sind neue, interessante Erfahrungen, die unsere Schüler an den beiden High Schools sammeln können.

Neben dem mehrtägigen Besuch der High School, unternehmen die Schüler verschiedene Ausflüge mit ihren Gastfamilien sowie der gesamten deutsch-amerikanischen Schülergruppe. Programmpunkte sind u.a. ein Ausflug in den Great Smoky Mountains Nationalpark und in den Freizeitpark der Country Legende Dolly Parton (Dollywood), sowie Besuche einer größeren Stadt (z.B. Knoxville oder Asheville), einer typischen amerikanischen Mall und eines Footballspiels.

Die 14tägige Reise unserer Schüler nach Tennessee findet jährlich im Oktober statt, während wir die amerikanische Schülergruppe im Frühsommer in Bad Oeynhausen willkommen heißen.

Wir freuen uns schon heute auf den nächsten Schüleraustausch mit zahlreichen Bewerbungen!
(F. Siekmann für die Fachschaft Englisch)

Russland

Schüleraustausch mit Wolgograd

Seit 1993 besteht zwischen dem IKG und der Allgemeinbildenden Schule Nr.75 in Wolgograd ein Schüleraustausch. In dieser Zeit haben unter der Leitung der Russischlehrerin Maria Schmieding - Helmbold bereits viermal Besuche und Gegenbesuche stattgefunden, wobei der letzte 2002 erfolgte.

Alle Begegnungen waren ausnahmslos sehr erfreulich, bereichernd und unproblematisch, was bei einem Schüleraustausch nicht immer selbstverständlich ist. Die anfänglich befürchteten angeblichen Mentalitätsunterschiede und Sprachbarrieren erwiesen sich als unerheblich und wenig störend und wurden bisweilen mit viel Fantasie und Humor leicht überwunden.

Nach einem anstrengenden Flug über Moskau wurden die Gruppen von den Gastgebernam Flughafen abgeholt und in den jeweiligen Familien untergebracht, wo sie eine Woche lang die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Russen kennen lernen durften!

Es wurde immer ein reichhaltiges Programm angeboten. Dabei stand die Schule im Mittelpunkt, wobei die jüngeren Schüler in ihren Schuluniformen ein Blickfang waren. Die Besichtigung der geschichtsträchtigen Stadt mit ihren beeidruckenden Monumenten zur Erinnerung an die Schlacht bei Stalingrad war immer ein obligatorischer Programmpunkt, der viel Gesprächsstoff zur wechselvollen deutsch-russischen Geschichte bot.

Eine Schifffahrt auf der Wolga, dem größten europäischen Strom, und ein Ausflug in die kasachische Steppe vermittelten eine Ahnung von der Weite des Landes. Übereinstimmend wurde von den Schülerinnen und Schülern die Meinung geäußert, dass der Austausch sehr lohnend war und nachhaltige Eindrücke hinterlassen hat, was man auch daran festmachen kann, dass zwischen einigen Teilnehmern immer noch Kontakte bestehen. Es bleibt zu hoffen, dass nach der längeren Pause wieder eine kleine Gruppe die lange, aber interessante Fahrt antritt.

Teuto-Lab

Seit 2002 existiert diese Chemie-AG in Kooperation mit dem sehr bekannten Schülerlabor „Teutolab der Universität Bielefeld“ an unserer Schule. Dieses AG-Angebot richtet sich an die 7. und 8. Jahrgänge.

Zuerst lernen die Teilnehmer / innen einfache, ungefährliche, aber durchaus spektakuläre Experimente kennen, die in dieser Form im regulären Chemieunterricht leider keinen Platz finden.

Dabei arbeiten wir mit alltäglichen Materialien, die in fast jedem Haushalt vorkommen: Wir untersuchen verschiedene Lebensmittel, isolieren natürliche Farb- und Aromastoffe, spielen mit diesen Farben chemisch und kreativ. Wir stellen Papier her und produzieren „Plastik“ aus Milch (!), …………. .

In der 2. Phase der AG-Arbeit laden wir Grundschulklassen aus Bad Oeynhausen in unser Teutolab-Experimentallabor ein. Dann leiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AG an einem Nachmittag die Gästekinder beim selbstständigen Experimentieren bei den vorbereiteten Versuchen an und unterstützen sie dabei. Diese Aufgaben füllten die Schülerinnen und Schüler der AG immer mit großem Enthusiasmus und sehr erfolgreich durch, unsere Gäste waren bisher stets sehr begeistert. So ist es wohl zu erklären, dass einige Jahre später manche ehemalige Gästekinder nun selbst Teilnehmer dieser AG werden. Auch in diesem Jahr werden die Türen unseres Schülerlabors wieder geöffnet.

Neue Teilnehmer an der Teutolab-AG sind uns jederzeit herzlich willkommen!

Chor

Der Schulchor am IKG für SchülerInnen ab der 9. Klasse probt Dienstags um 17:00 Uhr in Raum F 118. Gesungen wird alles von Klassik bis Pop. Auftritte in der Schule, in der Stadt und im Umland sowie Teilnahme an Chorwettbewerben sind Höhepunkte im Chorjahr.

Interessierte Mitsänger sind jederzeit willkommen!

 

 

Orchester

 

INFORMATION ZU MUSIK-AG VON DR. SPERLICH

Die Musik-AG "Gebläse" für Jgst. 5-12, Big Band, ggf. Brass Band d.h. entsprechende Blasinstrumente + Perc. / Drums, + ggf Gitarren, + ggf. Taten/Keyboards findet statt:

 

Mittwochs, 9. und 10. Stunde in F 118

 

 

 

 

 

 

K'People - 20 Jahre das "andere" Orchester

Ein Artikel von Alexander Hermelink (Abitur 1999, aktives Mitglied bis 2004)

bassgruppe

Mit gemischten Gefühlen hatte ich mich im März 2015 auf das Motorrad gesetzt. Als Teilnehmer der ersten Mardorffahrt wollte ich auch bei der vielleicht letzten Fahrt dabei sein. Auf dem Weg dorthin ist dieser Artikel auch anders geworden, da man auf dem Motorrad viel Zeit hat um nachzudenken und sich zu erinnern. Musik und Bilder gehen einem durch den Kopf, während man sich durch die norddeutsche Tiefebene "seinem" Orchester nähert.

20 Jahre K'People... Wenn man 20 wird und immer noch zu Hause wohnt, bekommt man irgendwann einmal von Mutti gesagt, ob man nicht langsam ‎ausziehen will. So oder so ähnlich geht es wohl auch gerade den K'People. Nur, dass sie eigentlich nicht ausziehen wollen. Es gibt kaum passende Worte dieses Orchester zu beschreiben. Daher versuche ich es erst gar nicht. Beginnen wir daher von vorne:

20 Jahre ist es her, dass meine kleine Schwester zu mir sagte: "Ey, komm doch mal mit zum Orchester. Die Frau Keisemann-Zach braucht noch einen Klavierspieler. " Orchester. Dieses 5-Mann-Streichensemble, was nur klassische Musik spielt? Aber das wurde doch von Herrn...? "Nein", warf meine Schwester ein, "wir sind anders!". „Anders“, das traf es und trifft es noch heute.

Ich ging hin und da saßen sie. Tim, Ursula, Enno, Tilmann, Manon, Nicola, Frauke, Mike, Meike, Dajana, Anna und einige andere. Geigen, Klarinetten, Querflöten, Trompeten, Posaunen, ‎Cello - und Klavier. Und schon das erste Stück, was ich dann begleiten durfte zeigte, wie anders doch dieses Orchester war: California Dreaming: Dieses Stück - damals "wieder" bekannt geworden durch den Film "Forrest Gump" - passte nun gar nicht zu einem klassischen Orchester. Und das war auch gut so. Ich blieb dabei, lange Jahre, bis zum Abitur und noch etwas länger. Ich lernte meine besten Freunde kennen und verliebte mich. ‎Ich lernte improvisieren und "mitspielen" - sich unterzuordnen fällt einem Pianisten nämlich nicht leicht. Da geht es uns so wie Trompetern.

‎Wenn ich an die Zeit zurückdenke, fallen mir ausnahmslos schöne Dinge ein. Es wird wohl kaum ein Mitglied der K'People geben, dem es anders geht - auch das macht die K'People "anders". Da war der Schlagzeuger, dessen Höchststrafe es war, nicht zum Orchester zu dürfen, der Saxophonist mit dem Problem, die Katze zu spielen (Anm.: Aus „Peter und der Wolf“), der Klavierspieler, der exzellent nach Noten spielen konnte und der andere, dem das nicht so lag und der lieber improvisierte, der Bassist, der keinen Bassschlüssel konnte und der Trompeter, der immer zu laut war, die erste Mardorffahrt mit einem Ausflug zur Inselfestung Wilhelmstein, Sommerfeste und Weihnachtsfeiern, jeden Dienstag die verrückte Truppe wiedersehen, obwohl man sie doch täglich in der Schule sah.

Wir stritten auch, aber nie lange. Wir sprachen uns aus und diskutierten. Über Stücke, Tempo, den Namen und das Logo. ‎Um Logo und Namen ranken sich Legenden, wohlbehütete Geheimnisse. Ich lüfte mal eines: Wir diskutierten einige Namensvorschläge (Muttichester, irgendwas mit Kant, ...) , und kamen zum Ergebnis, dass wir nur "Keisemann-Zach 's Leute" sind. Das konnten wir allerdings weder Erika noch der Schule verkaufen. Und so wurde K'People draus. Für die einen sind es die Leute von Kant, doch die anderen wissen es besser. Das Logo entstand in einer langen Nacht gemeinsam mit Alexander Renz am PC in einem Keller voller PC- und Musikerkram und einer schon damals alten Version von Corel Draw. Es sollte sogar etwas bedeuten: Wir, das Orchester, ordnen das Chaos und bringen viele Strömungen und Linien auf einen Nenner. Manche behaupten, dass es genau andersherum zu verstehen sei. Nebenbei: In der Origi

naldatei sind noch zwei Namen in Pixelgröße "graviert", so war man "damals"...

Freunde fanden sich durch das Orchester, Beziehungen begannen und zerbrachen (Gibt es eigentlich ein Orchesterbaby?)‎. Die Schüler kamen und gingen, aber blieben treu, so lange sie konnten. Manche kamen schon im Grundschulalter, blieben trotz Schulwechsel, gingen erst nach der Ausbildung. Meines Wissens gab es nur vier Schlagzeuger und sieben oder acht Pianisten in 20 Jahren.

Eine wesentliche Konstante ist aber einzigartig: Erika, die besondere Dirigentin ("ohne Ausbildung!")‎, strenge Leiterin, mitfühlende Zuhörerin, Orchestermutti. "Orchestermutti " ist nicht nur ein lustiger Titel: Alle Mitglieder, die ich kenne, fühlen sich wie in einer Familie. Sich um einander kümmern, einander helfen, sich miteinander auseinandersetzen, ohne sie unmöglich. Jeder von uns verdankt Erika viel, musikalisch und für's Leben. Die weihnachtlichen Ehemaligentreffen bei ihr und dem unersetzlichen Orchestertaxi Dietrich zeugen auch davon: Man kommt nach Hause, erzählt sich alte und neue Geschichten. Man fühlt sich auch als Ehemaliger einmal im Jahr wie Zuhause, in der Orchesterfamilie. In dieser Familie ist man anders, da kommen stille Typen aus sich heraus, finden einsame Nerds Anschluss, wilde Kerle sind plötzlich diszipliniert, Zicken werden brav, schüchterne Mäuse zu rockenden Musikern. "Bei mir ist der / ist die nicht so!" sagt und denkt Erika sicher oft im Lehrerzimmer. Ja, Erika, bei Dir sind wir nicht so. Dank Dir!

Ein letztes Wort an euch, K'People, damals und heute: Danke für die gute Zeit mit euch. Mir hat jede Sekunde mit euch Spaß gemacht, von Beginn an bis zum Schluss. Ihr seid eine tolle Mannschaft, eure Konzerte sind großartig, ich höre euch gerne und habe gerne mit euch gespielt. Wohin die Reise auch geht: Das Orchester möge immer ein schöner Teil eures Lebens sein! Vielen Dank für 20 Jahre.hermelink klein

 Alexander Hermelink (Abitur 1999, aktives Mitglied bis 2004)

 

 

 

 

 

 

Die K'People – das Orchester des Immanuel-Kant-Gymnasiums

Jeden Dienstag treffen sich 53 Schülerinnen und Schüler aller Stufen unserer Schule gut gelaunt um 18 Uhr im Raum F118 um zusammen zu musizieren. Rock- und Popmusik, Musical-, Film- und Opernmelodien sowie klassische Musik stehen auf dem Plan. Die Mitglieder schlagen die Stücke vor, die gespielt werden sollen. In unserem Fundus befinden sich mittlerweile mehr als 90 Titel und jedes Jahr kommen mehr dazu.

Frhjahr G2

 

In den Instrumentengruppen helfen sich die K'People untereinander, kümmern sich um die Neueinsteiger und erleichtern ihnen so den Einstieg in unsere Gruppe. Neben dem Spaß am Zusammenspiel nimmt der soziale Kontakt einen großen Raum ein. Das Orchester fährt jedes Jahr zu einem Probenwochenende nach Mardorf am Steinhuder Meer. Hier erfolgt der „Feinschliff" für das jährliche Frühjahrskonzert. Obwohl sehr viel geprobt wird, können sich die Mitglieder hier untereinander sehr gut kennen lernen. Ein Sommer- und ein Winterfest festigen diese sozialen Kontakte.

Am Ende des Schuljahres gestaltet das Orchester die Abiturentlassfeier. Sicher der Höhepunkt im Schulleben, aber für uns leider auch immer der Abschied von den Abiturienten unserer Gruppe. Im Frühjahr 2015 feiern die K'People ihr 20-jähriges Bestehen. Man darf gespannt sein!

Neue Mitspielerinnen und Mitspieler sind immer herzlich willkommen.

Ansprechpartnerin: Erika Keisemann-Zach

 

Bilder vom Probenwochende in Mardorf 2014

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