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Schulleben

Wettbewerb „Mülltrennung“

Die Klasse 5e hat im Klassenrat beschlossen, sich für eine bewusstere Mülltrennung am IKG zu engagieren. Dazu beginnt ab sofort ein Wettbewerb zwischen den Klassen im Neubau.

Sechs Umwelt-Detektive der 5e werden bis Weihnachten mehrfach pro Woche die Mülltrennung und die Sauberkeit der Klassenräume in den Fluren N2 und N3 beurteilen. Die Klassen, die die Mülltrennung am besten durchführen, werden dann auch unter dem Aspekt verglichen, wie es um die allgemeine Sauberkeit in ihren Räumen steht.

Die 5e appelliert an euch: Strengt euch mit der Mülltrennung an und haltet den Boden von Abfällen frei! Tipps: Brante-Tüten mit Sichtfenster müssten vor dem Entsorgen zerrissen werden: das Papier in den Papiermüll, das Plastik-Sichtfenster in den übrigen Müll. Schmierige oder fettige Papiertüten gehören in den übrigen Müll; Tüten mit Inhalt sowieso!

Vor oder kurz nach den Weihnachtsferien verleiht die 5e dann Preise an die besten Klassen.

Mit ihrer Aktion knüpft die 5e an das Projekt einiger Umwelt-Detektivinnen an, die im Frühjahr 2016 die Mülltrennung in den Klassenräumen eingeleitet hatten und die Putzkräfte gebeten hatten, den Papiermüll und den übrigen Müll getrennt zu entsorgen. Dies können die Putzkräfte natürlich nur dann leisten, wenn vorher der Müll von euch getrennt wird!

Klar, dass die Mülltrennung und die Sauberkeit nicht nur eine Aktion von wenigen Wochen bleiben soll! Bis Weihnachten sollte beides wieder eine Selbstverständlichkeit geworden sein – unserer Umwelt zuliebe und damit ihr euch in euren Klassenräumen wie zu Hause fühlen könnt; denn dort werft ihr doch euren Müll auch nicht auf den Boden, oder?

 

My Sister Syria

Heute am 15.11.2017 besuchten der Pädagogik Leistungskurs, sowie die Klasse 9c von Herrn Kühr die PaderHalle in Paderborn. Dort schauten wir die 11:00-Uhr-Vorstellung des Theaterstücks „My Sister Syria“, welches von „The American Drama Group Europe München“ aufgeführt wurde. Im Stück wird die aktuelle Flüchtlingskrise thematisiert, sowohl aus Sicht der Europäer als auch der Flüchtlinge aus Syrien. Es wird aus der Perspektive der britischen Menschenrechtsaktivistin Rachel erzählt, die ihre entführte Freundin aus der Gefangenschaft in Syrien befreien möchte. Durch ihren Aufenthalt in Syrien bekommt sie einen abschreckenden Eindruck der dort herrschenden Bedingungen. Das Stück endet indem Rachel einem syrischem Jungen die Flucht nach Deutschland ermöglicht. Jedoch wird relativ schnell deutlich das der syrische Flüchtling noch nicht mit den unterschieden der Kulturen klarkommt, beispielsweise verweigerte er es mit einer ledigen Dame zu sprechen. Mit Ende der Aufführung begann die Freizeit für uns Schüler, die nun genug Zeit hatten die Innenstadt von Paderborn zu erkunden. Gegen 16:00 Uhr traten wir gemeinsam die Rückfahrt nach Bad Oeynhausen an.

 

Ekin Isikli

So viele Sanis wie noch nie!

Durch 15 neue Sanis aus den Klassen 9 hat die Zahl der Schulsanitäter im zehnten Jahr seines Bestehens eine Rekordhöhe von 38 erreicht!

Für die neuen Sanis ging ihr Dienst sofort mit einem Paukenschlag los: Während ihres Erste-Hilfe-Kurses konnten sie ihre frisch erworbenen Kenntnisse bereits an sechs ‚Verletzten‘ in der Pausenhalle erproben, die von zehn älteren Sanis unter der Leitung von Lisa Pühl (Q2) und Merle Krüger (Q1) täuschend echt aussehende ‚Wunden‘ verpasst bekommen hatten. Die sehr konstruktiven Rückmeldungen der älteren Sanis im Rahmen der Nachbesprechung konnten die Neuntklässler dann bereits erfolgreich bei der Kantmeisterschaft am 20.10.2017 umsetzen. So gingen sie in die Hocke, um auf Augenhöhe mit verletzten Fußballspielern zu sprechen, erfragten gründlich den Hergang und die Art der Verletzung und trugen gewissenhaft alle erhobenen Daten ins Verbandbuch ein.

Am 6. November ging es gleich weiter mit einer praktischen und theoretischen Fortbildung am Herz- und Diabeteszentrum, wo die Sanis professionell in der Herz-Lungen-Wiederbelebung geschult wurden, medizinische Fragen beantwortet bekamen und eine Führung durch die Intensivstation erhielten.

Mit dem 7. November beginnt für die Sanis der 9. Klassen der reguläre Dienst: An einem bestimmten Wochentag ist jeder der insgesamt 38 Schulsanitäter entweder mit einem Handy in Rufbereitschaft oder schaut in einer festgelegten Pause im Krankenzimmer nach den dort liegenden Patienten.

Der Schulsanitätsdienst ist eine Einübung in ein kompetentes, dem Verletzten zugewandtes Helfen. Die Sanis gewinnen zunehmend Sicherheit in der Kommunikation mit fremden Mitgliedern der Schulgemeinschaft und im Treffen von Entscheidungen. Ihr Engagement wird auf dem Zeugnis vermerkt. Nicht zu Unrecht, denn sie müssen auch Freizeit investieren. Für jeden Einsatz muss der versäumte Unterricht nachgearbeitet werden, und die monatlichen Fortbildungen finden außerhalb der Unterrichtszeit statt. Ferner wird den Sanis die Teilnahme an besonderen Veranstaltungen wie dem jährlich an einem Samstag stattfindenden Schulsanitätstag der Johanniter nahegelegt. Deshalb ist die Voraussetzung für den Schulsanitätsdienst eine insgesamt hohe Motivation, ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein und besondere Zuverlässigkeit. Nach diesen Kriterien wird auch im nächsten Jahr wieder der Sani-Nachwuchs ausgewählt werden.

Die neuen Sanis aus den 9. Klassen sind: aus der 9a: Leonard Busch, Theresa Funk, Jason Le, Charlotte Tinnefeld; aus der 9b: Jolina Kerastas, Mahdi Waezsada; aus der 9c: Tim Edler; aus der 9d: Karina Bisterfeld, Caja Boekhoff, Leyla Emruli Wallmann; aus der 9d: Emma Bauer, Fenja Harlos, Lea Jan, Kira Kintzel, Emma Koch.

Luther auf der Spur - Reformation 4U!

In der Woche vor den Herbstferien war in der Aula eine Ausstellung zu Luther und seinem Wirken zu sehen. Im Zuge des 500-jährigen Reformationsjubiläums befassten sich Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen mit der Geschichte Luthers und untersuchten seine Rolle bei der Reformation im 16. Jahrhundert. Dabei zeigten die kreativen und informativen Exponate auch in vielfältiger Weise, inwieweit Luthers Reformation für die Schülerinnen und Schüler heute noch bedeutsam ist.    

Besonders beliebt bei den Besuchern waren die Playmobil-Modelle, die bedeutende Erlebnisse Luthers veranschaulichten, wie zum Beispiel sein Auftreten während des Reichstages zu Worms 1521 oder die Bibelübersetzung während seines Aufenthaltes auf der Wartburg. Beim weiteren Erkunden der Ausstellung entdeckten die Lernenden verschiedene Bilder und Plakate, die nicht nur über Luther und sein soziales Umfeld informierten, sondern auch zum Beispiel durch eine Auseinandersetzung mit Luthers Menschenbildern aufzeigten, inwieweit Luthers Denken bis in die Moderne nachwirkte. Die Befreiung des Glaubens und der Antisemitismus wurden in den Darstellungen als gegensätzliche Positionen aufgezeigt, die in ihrer Exemplarität die Komplexität der Person und Wirken Luthers für die Nachwelt erörtert.

Aber es gab auch zahlreiche Möglichkeiten, sein Wissen über Luther auf spielerischem Wege zu erweitern. Neben verschiedenen Spielen haben Fragebögen und ein Thesenanschlag nach Luthers Vorbild zum Mitmachen und Ausprobieren eingeladen.

Zusammenfassend wird man zur Ausstellung sagen können, dass sie auf vielfältige Weise Eindrücke und neue Aspekte zu Luther und seiner Reformation vermittelte. So bleibt abschließend der Dank an alle Beteiligten und Besucher, die mit ihren Produkten und ihrem Interesse zu dem Gelingen der Ausstellung beigetragen haben.

Verfasser: SuS des EF-GK Religion (Schu)

Kant-Meisterschaften am IKG

Bei den diesjährigen Kant-Meisterschaften im Fußball am IKG gab es ein Novum. Trotz des Einsatzes der "Wetter-Fee" Frau Garbers, die seit einigen Wochen im wohlverdienten Ruhestand weilt und sich dennoch bereit erklärte ein letztes mal das Fußballturnier am IKG zu organisieren, spielte das Wetter nicht mit. Nach längerem Nieselregen und zum Ende hin stärker werdenden Schauern, entschied die Turnierleitung das Turnier nach der Vorrunde abzubrechen.
Bis dahin war die Kant-Meisterschaft allerdings ein voller Erfolg. Vier komplette Jahrgangsstufen (5-8) spielten auf vier Spielfeldern des Hauptplatzes auf der Sportanlage des IKG gegeneinander unter Leitung von Schiedsrichtern aus der Q2.
Ein Rückfrage an die Schüler, im Verlauf der Vorrunde das Turnier abzubrechen, ergab ein überaus klares Votum der Schüler weiterzuspielen.
Trotz Regen ging es also nach einer kurzen Unterbrechung wieder auf die Plätze, wo die Schüler dem Regen und den rutschigen Verhältnissen trotzten.
Als es dann aber immer stärker anfing zu regen, blieb keine andere Möglichkeit mehr übrig, als nach der Vorrunde abzubrechen.

Das oben zu sehende Bild zeigt den Tabellenstand der jeweiligen Klassen nach der Vorrunde und zugleich das Endergebnis der diesjährigen Kant-Meisterschaften.

Herzlichen Glückwunsch an alle Sieger!

Philipp Grube gewinnt „Invent a Chip“

Bereits zum 16. Mal veranstalteten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Technologieverband VDE den weltweit einmaligen Wettbewerb „Invent a Chip“, der bundesweit an über 3.000 Schulen stattfand.

Im Mai berichteten wir, dass sich unser Schüler Philipp Grube mit seiner Idee des „Smarwac“ („Smart Water Closet“) unter rund 2.150 Schülerinnen und Schülern der Klassen acht bis dreizehn für die Entwicklung eines Mikrochips im Rahmen des Wettbewerbs "Invent a Chip" qualifiziert hatte. Daraufhin nahm er zusammen mit neun anderen Teams an einem Workshop an der Leibniz Universität Hannover teil, in dem erste Grundlagen zur Mikrochipentwicklung vermittelt wurden.

Bis zum Abgabetermin im September hat Philipp sehr intensiv an seinem Projekt gearbeitet. Nun wurden auf dem MikroSystemTechnik Kongress in München am 23. Oktober die diesjährigen Preisträger des Wettbewerbs „Invent a Chip“ vor Wirtschaft, Politik und Wissenschaft prämiert.

Dabei überzeugte Philipp Grube die Jury des Wettbewerbs mit seinem „Smarwac“. Sein Modell einer hygienischen WC-Anlage bescherte ihm den mit 3.000 Euro dotierten ersten Platz des Wettbewerbs! In der feierlichen Eröffnungsveranstaltung des Kongresses überreichten ihm Prof. Wolf-Dieter Lukas (BMBF) und der VDE-Präsident Dr. Gunther Kegel den Siegerpokal – einen echten 300mm-Siliziumwafer. Wir gratulieren Philipp zu dieser herausragenden Leistung auf Bundesebene!

Alle Preisträger erwarten Kontakte zu Industrie und Hochschulen sowie Einladungen, ihre Projekte auf Messen zu präsentieren. Daneben erhalten sie die Aufnahme ins Auswahlverfahren für ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes.

„Invent a Chip“ wird in der aktuellen Wettbewerbsrunde von zahlreichen Sponsoren unterstützt: Bosch, Cologne Chip, Globalfoundries, Infineon, Mentor Graphics, Siemens, Videantis und der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE.

Weitere Informationen unter www.invent-a-chip.de.