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„Der Mensch ist das einzige Geschöpf, das erzogen werden muss."

Bereits der Aufklärer Immanuel Kant erkannte die Erziehungsbedürftigkeit des Menschen, aus der sich automatisch die Notwendigkeit einer Reflexion über tagtägliche Erziehungspraxis ergibt.

Seit Mitte der 70er Jahre ist das Fach Erziehungswissenschaft in den Gymnasien des Landes NRW angekommen und erfreut sich großer Beliebtheit.
Der Pädagogikunterricht setzt dabei unterschiedliche Schwerpunkte. Wir arbeiten an der Erziehungswirklichkeit der Schüler orientiert. So können die Schüler eigene Erfahrungen einbringen und es ergeben sich Aufschlüsse über die eigene Entwicklung. Deshalb legen wir durch Lern- und Entwicklungstheorien wichtige Grundlagen zum weiteren Verständnis.
Nicht wenige sehen im Pädagogikunterricht eine Antwort auf die Individualisierungstendenzen der Postmoderne.
So bieten wir eine kritische Auseinandersetzung mit der Erziehungswirklichkeit und bieten Hilfen bei der Gestaltung der eigenen Sozialisation, die an junge Menschen heute große Anforderungen stellt. Dabei befassen wir uns zum Beispiel mit gesellschaftlichen Entwicklungen oder interessanten Phänomenen wie der Jugendkriminalität.
Darüber hinaus nimmt die Erziehungswissenschaft die spätere Erzieher- oder Elternrolle in den Blick. Wissen, das nicht nur für soziale Berufe grundlegend ist.
Die Pädagogik begegnet uns dabei als eigenständige und relativ junge Wissenschaft.
Die wissenschaftlichen Methoden der Erkenntnisgewinnung sind daher grundlegend für unsere Arbeit. Grundlegendes Theoriewissen ist uns deshalb genauso wichtig wie die Verzahnung mit der alltäglichen Erziehungspraxis.

 

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