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20. Februar, ein Donnerstagmorgen. Fünf Schulsanitäter – drei davon aus der 9a (Pia Grundschöttel, Moritz Wollert und Simon Haake), jeweils eine aus der 9b (Lisa Lübcke) und 9c (Lina-Sophie Beimann) – finden sich zur zweiten großen Pause am Kantkopf ein, um zusammen mit Frau Dr. Fleinghaus ein neues Foto für den Schaukasten des Schulsanitätsdienstes vor dem Lehrerzimmer zu machen.

Wovon die neueste Generation der Sanis am IKG natürlich noch nichts weiß: Die für sie seit Wochen vorbereitete Übung wird in den nächsten Minuten beginnen.Bereits seit mehreren Stunden werden in Klassenräumen des IKG die fünf Mimen Kayleigh Allen, Ann-Christin Brakemann, Nicole Dick, Merle Krüger und Miriam Wellpott aus der 7e von Jonas Brandtner, einem Spezialisten für realistische Unfalldarstellung der Johanniter-Unfall-Hilfe, auf ihren „Einsatz“ vorbereitet. Mit Gips, Scherben, Schminke und einer ganzen Menge Kunstblut werden ihnen Kopfwunden, ein Armbruch und weniger dramatisches Nasenbluten „zugefügt“. Nach Abschluss der Vorbereitungen findet sich die nun verunstaltete Mädchengruppe im Treppenhaus vor dem Kulturcafé ein und richtet den „Tatort“ her. Nachgestellt wird eine Szene eines ausgearteten Streites. Auch hier wird die Glaubhaftigkeit noch einmal mit Kunstblut und Scherben auf dem Fußboden unterstrichen.

Nachdem auch diese letzten Maßnahmen getroffen worden sind, beginnt um 11.34 Uhr die eigentliche Übung mit dem Anruf eines eingeweihten Lehrers auf dem Diensthandy der Schulsanitäter. Binnen einer halben Minute ist der kurze Weg ins Treppenhaus geschafft, der Rucksack mit Verbandsmaterial, Schiene und sonstigem benötigten Material ist wenig später da.

Schnell haben die Sanis sich auch einen ersten Überblick verschafft: Wer scheint lebensbedrohlich verletzt zu sein? Wer benötigt vorerst keine Hilfe? Auch wenn natürlich allen Ersthelfern bald klar ist, dass es sich hier nur um eine Übung handelt, befassen sie sich doch sehr ernsthaft mit den für sie präparierten Verletzten. Sie wissen, dass es solche Fälle auch im wahren Leben immer wieder gibt; einige durften schon vorher im normalen Dienst unfreiwillig Erfahrung mit schweren Fällen sammeln.

Unter den wachsamen Augen eines dreiköpfigen Teams der Johanniter nimmt die Übung weiter ihren Lauf. Verbände werden angelegt, Personen getröstet, Opfer in die Schocklage befördert. Um 11.53 Uhr wird die Übung beendet – etwa nach dieser Zeit wären am IKG auch bei einem echten Unfall Krankenwagen vor Ort und würden die Verletzten in ihre Obhut nehmen.

Im Anschluss an die eigentliche Arbeit folgt der vielleicht wichtigste Teil der Übung: die Nachbesprechung. Sie wurde von Herrn Maechel und Herrn Zielke übernommen, die in ihrem Ergebnis übereinstimmten: Die Sanis haben ihre Arbeit durchweg sehr gut gemacht. Natürlich ist nicht alles perfekt gelaufen, aber jeder Fehler wurde sorgsam dokumentiert und wird nun während der Fortbildungen auch noch einmal aufgearbeitet. Denn fest steht: Auch solide ausgebildete Ersthelfer können immer noch dazulernen.

Simon Haake, 9a

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